Programm


Die Goldene Tafel

La cena del Signore

Freitag, 1. März 2024 • 19.30 Uhr

Karten zu 23 Euro

Das Streichquartett »Die Goldene Tafel« aus Lüneburg spielt Musik zur Passionszeit. Auf dem Programm stehen unter anderem die Sinfonia aus »La cena del Signore« von Johann Joseph Fux, das Streichquartett f-Moll op. 20/5 von Joseph Haydn und die Sinfonia funebre f-Moll von Pietro Locatelli.

»Die Goldene Tafel« wurde 2009 in Lüneburg gegründet. Der Schwerpunkt seines Repertoires liegt in kirchenbezogener Literatur und umfaßt Werke von der Spätrenaissance bis zur Spätromantik. Seine Mitglieder sind Katrin Westphal, Eva Christine Westphal, Thilo Westphal und Jakob Kuchenbuch.

Die namensgebende Goldene Tafel war das überaus wertvolle Innerste des berühmten Hochaltar-Retabels in der Benedektinerklosterkirche St. Michaelis zu Lüneburg – ein Hauptwerk der Gotik um 1400. Sie wurde 1698 von einer Bande um den berüchtigten Räuber Nickel List gestohlen, der nach seiner Festnahme in Celle hingerichtet wurde. Die erhaltenen Teile der Goldenen Tafel gehören heute zum kostbarsten Besitz des Landesmuseums Hannover.


Franz Machatschek (© koekart)

Best of Machatschek

Samstag, 23. März 2024 • 19.30 Uhr

Karten zu 23 Euro

Eine Kabarettshow voll Musik, Hoffnung und tiefsinnigem Humor.

Franz Joseph Machatschek, ehemals Maurer aus Wien Simmering, stand nach seinem Bankrott völlig alleine da. Das Einzige was ihm geblieben war, waren Gitarre, Hut und Sonnenbrille.

Dank seines Erfindungsreichtums hat er sich in Münchhausen-Manier aus dem eigenen Sumpf gezogen und kreierte die Original Wiener Liederatur.

Seit nunmehr 10 Jahren ist er als Musikkabarettist, Buchherausgeber und Liedermacher auf den Kleinkunstbühnen im deutschsprachigen Raum zu Gast. 5 Bücher (mit Audio-CD), 5 Kabarettprogramme, 1 Kino-Filmmusik und 5 Audio- CDs später präsentiert er Ihnen zum zehnjährigen Jubiläum das Best Of dieser Zeit. Eine große Portion Individualismus gepaart mit Hoffnung, Liebe und Selbstironie sind seine Werkzeuge und auch seine Botschaft.

Tauchen Sie mit ihm ein in die Wiener Seele, die manchmal schwarz ist wie die Nacht und manchmal zart und rosig wie die Liebe.


Jeanine Vahldiek Band (© Succum Design)

Jeanine-Vahldiek-Band: Gute-Laune-Tour

Freitag, 26. April 2024 • 19.30 Uhr

Karten zu 23 Euro

Die Band mit der Harfe

Die JEANINE VAHLDIEK BAND trifft mit ihrem nunmehr fünften Album »Kitschig Wunderbar« wieder genau ins Herz und in die Seele. Durch ihre besondere Musik und die erfrischende Art wird sofort klar: egal wie der Tag war, diese Gute Laune-Tour wirkt.

Die ungewöhnlichen Klänge der Orchesterharfe, gemischt mit Gesang, unzähligen Percussioninstrumenten, Ukulele, Ukulelenbaß und Hawaiigitarre, lassen jeden Song mit neuen Facetten erblühen. Man denkt an Reggae, Pop, Jazz und Singer-Songwriter. Ein Konzert der Band ist dadurch sehr kurzweilig und besticht vor allem auch durch das Miteinander der beiden Musiker. Daß dabei alle Finger, Arme und Beine der Zwei in fast unwirklichen Kombinationen die unterschiedlichsten Klänge hervorbringen, erweckt im Zuschauer Faszination.

Wenn Jeanine Vahldiek und Steffen Haß die Bühne betreten, dann beginnt eine beruhigende Leichtigkeit den Raum zu durchstrahlen. Fangen die Beiden zu spielen an, hat diese Energie den Hörer längst erreicht und bringt ihn in eine andere Welt, in der er begreift, daß er selbst entscheiden kann, glücklich und zufrieden zu sein. Und während der Ansagen kommt man dann belustigt ins Philosophieren und stellt fest, daß der Abend und die Erde rund sind und man sehr wohlig nach Hause geht.

Schon vor ihrem Kennenlernen brachte ihr Leben die sympathischen jungen Leute rund um den Globus. Die verschiedensten Erfahrungen prägen nun die selbstkomponierten Songs. Und die Tatsache, daß ein fröhlicher Tag durchaus Freude bringt, fließt deutlich in ihre Art und Musik ein. 2009 gründeten die beiden Musiker die JEANINE VAHLDIEK BAND und veröffentlichten 2019 ihr bereits fünftes Album »Kitschig Wunderbar«, das erste mit ausschließlich deutschen Texten. Weiterhin erschienen sind »come with me«  (2010), »a little courage« (2012), »blank canvas« (2014) und »no hardship« (2017).


Emanuel & Maxi

Emanuel & Maxi – Boogie und Rock’n Roll

Freitag, 21. Juni 2024 • 19.30 Uhr

Karten zu 23 Euro

Rock’n Roll, Blues, Boogie-Woogie, Evergreens und Popmusik

Der Pianist und Sänger Emanuel Jahreis hat diesmal den Ausnahmeschlagzeuger und Sideman Maximilian Suhr als Unterstützung mitgebracht!

Mit virtuosem Rock’n Roll, Boogie-Woogie und vielen Evergreens sorgen die beiden für ein Gute-Laune-Feuerwerk der Extraklasse.

Ganz unter dem Motto »die Boogiemänner« präsentieren Emanuel & Maxi neben Eigenkompositionen mit deutschen Texten, auch englischsprachige Titel. Geschichten, die das Leben schrieb und die mit einem zwinkernden Auge erzählt werden. Jede Menge witzige Showelemente laden außerdem zum Tanzen, Mitsingen und Mitklatschen ein. 

Und wie einst ein Zeitungsreporter, fragen sie sich am Ende des Tages sicherlich auch: »Hat Emanuel wirklich nur zehn Finger?«


Thomas Nicolai (© Bernd Brundert)

KAMISI – Irren ist männlich

Freitag, 22. November 2024 • 19.30 Uhr

Karten zu 23 Euro

1000 Stimmen im Kopf, doch die Diagnose lautet schlicht: große Kunst. In seinem neuen, rasant- komischen Programm wechselt Parodist, Sprechkünstler, Comedian und Entertainer Thomas Nicolai die Charaktere so flink wie einst Klaus Kinski seine Laune. Die Versammlungsfreiheit gilt auch unter der Schädeldecke und so verstrickt der personifizierte »Kessel Buntes« wieder allerlei Charaktere in Szenen, die mal unorthodoxe Hilfestellung im Alltag geben, mal Seltsamstes zu Tage fördern, mal Historisches Revue passieren lassen und am Ende meist reichlich bescheuert eskalieren.

Dabei gibt es Mißverständnisse auf allen Ebenen: Schon Wortmeldungen von Herbert Grönemeyer hinterlassen mehr Fragen als Antworten. Oder sendet dieser insgeheim satanische Botschaften? Gibt es am Ende doch eine höhere Macht? Wenn ja, kann man mit ihr per du sein? Rätsel über Rätsel, allein der Titel des Programms: KAMISI – was ist das überhaupt? Ein Künstlername, ein Trick? Ein Akronym? Und was ist überhaupt ein Akronym?

Fragen über Fragen. Gibt es hier etwa KAlauer MIt SInn? 

Zu Siechtum paßt jedenfalls, daß bei der Bahn anstatt der Schienen vermehrt die Nerven blank liegen. Verständlich, wenn Thomas Nicolai vorführt, worunter sie am meisten leidet: ihrer Kundschaft. Von schwerhörigen Omas über Kinder ohne Manieren bis zu angeschickerten Damenclubs. Und apropos: Mit dokumentarischem Eifer spürt der Witze-Selbstversorger (quasi das Balkonkraftwerk der guten Laune) internationalen Klischees nach, findet dabei über Winzer und Weinliebhaber Zugang zu exotischsten Anbaugebieten, verwandelt Weinfässer in Fettnäpfchen und bringt sie mit beschwipster Leichtigkeit zum Überlaufen.

War Fernsehen früher besser? Stimmt es, daß die 80er in unseren Hirnen passenderweise vor allem in den grauen Zellen lagern? Wieso ist ausgerechnet Pullover-Ikone Patrick Schleifer aus Schkeuditz die letzte Hoffnung des Entertainments?

Keine Thomas-Nicolai-Comedy-Show wäre komplett ohne seine im Detail liebevollen, aber ansonsten ziemlich ins und übers Ohr hauenden Musikparodien. Zwischen Coldplay und Country, Max Raabe und Vamos a la Playa, zwischen Modern Talking und moderndem Elektrosound werden Gehörgang und Lachmuskeln gleichermaßen strapaziert. Begleitet wird der »säggsi« Barde dabei erneut vom kongenial virtuosen Langzeitbühnenpartner und Keyboarder Robert Neumann, der sich mit der ihm eigenen Begeisterung gerne wieder für jeden Klamauk einspannen und zum Horst machen läßt.

Ob als KAuz, MIme, SImulant – der ewige Spitzbube Thomas Nicolai ist dabei gnadenlos, Typisches an unseren lieben Zeitgenossen herauszuarbeiten, um sie, prominent oder nicht, am Nasenring durch den Kakao zu ziehen. Am Ende bleiben Lacher über Lacher und die Gewißheit, daß 1000 Stimmen bei ihm besser aufgehoben sind als bei manchem Wahlkandidat.