
Glücklicher Türke aus Bodenhaltung
Freitag, 19. September 2025 • 19.30 Uhr
Karten zu 23 Euro
Serhat Dogan hat sein Glück gefunden – und zwar da, wo es unwahrscheinlichsten ist: als Fahrschüler im Dauerstau rund um Köln, als Animateur unter fitneßbegeisterten deutschen Rentnern in Antalya und als unfreiwilliger Sextourist in Amsterdam. Und dabei hat er wieder einmal festgestellt: Deutschland ist vielleicht nicht das schönste Land der Welt – aber auf jeden Fall das lustigste.
Obwohl Serhat Dogan inzwischen seit vielen Jahren in Deutschland lebt, bleibt vieles dem gebürtigen Türken immer noch ein Rätsel. Zum Beispiel: Warum gibt es eigentlich Fahrschulen? Wo doch in der Türkei jeder Mann von Geburt an weiß, worauf es beim Autofahren ankommt: den Fuß niemals vom Gaspedal nehmen und sich nicht von Nebensächlichkeiten aufhalten lassen – zum Beispiel rote Ampeln, Zebrastreifen oder Fußgänger.
Noch rätselhafter: Wenn Menschen es schaffen, ihren Urlaub auf die Minute perfekt durchzuplanen, warum fahren sie dann zu Hause mit der Deutschen Bahn? Und schließlich das größte aller Geheimnisse: Warum versuchen deutsche Männer hartnäckig, tanzen zu lernen – obwohl das nie im Leben klappen kann?
In einem wahren Gagfeuerwerk berichtet Serhat über seine Probleme, in Deutschland seinen türkischen Mann zu stehen, und darüber, was er in den letzten Jahren über das Leben in seiner neuen Heimat gelernt hat. Zum Beispiel, wie schwierig Frauenaufreißen sein kann – vor allem, wenn man es dummerweise auf dem Christopher Street Day versucht. Und schließlich hat Serhat sogar das Schwierigste gelernt: Autofahren auf deutsche Art. Und ihm ist klargeworden: Die Antwort auf die Frage »In welchen Fällen müssen Sie an einen Fußgängerüberweg besonders vorsichtig heranfahren?« lautet nicht: »Wenn meine Mutter drüber geht.«
»Glücklicher Türke aus Bodenhaltung« – der deutsch-türkische Kulturclash mit Lachergarantie.
Trotz der angespannten Beziehung der Türken zu Schweinen muß ich sagen: Saukomisch! (Christoph Maria Herbst)

Musica Iberia – Romantische Leidenschaft und aparter Glanz
Freitag, 24. Oktober 2025 • 19.30 Uhr
Karten zu 23 Euro
Mit leidenschaftlicher, virtuoser und temperamentvoller Musik aus Portugal und Spanien warten Mirjam und Wieland Meinhold (alias Duo Vimaris) aus Weimar. Die beiden Musiker sind hier keine Unbekannten und musizierten wiederholt mit ausgesuchten Programmen. Diesmal werden Arien, Lieder, Recercaden und Variationen, von edlen frühbarocken Meistern wie Ortiz und Lopez ebenso zu erleben sein wie berührende romantische Musik von der iberischen Halbinsel: Barrera, Granados, Rodrigo und de Falla.
Das Duo Vimaris musiziert seit über dreißig Jahren mit länder- und themenspezifischen Programmen erfolgreich in Deutschland und im europäischen Ausland. Mirjam Meinhold singt als Mitglied des Opernensembles im Deutschen Nationaltheater Weimar. Wieland Meinhold ist Thüringischer Universitätsorganist.

Menschen muss man mögen
Samstag, 15. November 2025 • 19.30 Uhr
Karten zu 23 Euro
Was wäre die Erde ohne uns? Intakte Flora und Fauna in einem dauerhaft ökologischen Gleichgewicht… stinklangweilig. Kein Wunder, daß der liebe Gott uns erfunden hat! Jetzt ist die Welt im Umbruch und an der Frage der richtigen Entsorgung einer Joghurtverpackung ist schon so manche empfindsame Seele zerbrochen.
Sind wir Menschen grundsätzlich Masochisten? Warum sonst stehen wir auf immer mehr Streß, Bürokratie und schlechte Nachrichten?!
Vielleicht sollten wir uns zur Abwechslung mal lieb haben! Die Tiere finden uns toll. Fliegen lieben unsere Haufen, die Waschbären die Restmüll-Tonne, und was wir Beerdigung nennen, heißt bei den Würmern Ernte-Dank.
Katalyn Hühnerfeld erzählt von der tierisch komischen Natur des Menschen und seiner Mit-Tiere in Wort, Lied und mit pantomimisch angereicherten höchst wissenschaftlichen Beiträgen.

Simon Kempston
Samstag, 6. Dezember 2025 • 19.30 Uhr
Karten zu 23 Euro
Simon Kempston is »one of Scotland’s very best singer-songwriters« (The Herald), a composer and leading acoustic fingerstyle guitarist based in Edinburgh. His beautifully crafted material showcase his distinctive, intricate fingerstyle guitar work, and his gently nuanced, compelling tenor vocals.
Simon has performed across the world in 37 countries and counting. Having toured for more than a decade internationally, he has countless experience of major festivals, television and radio appearances whilst his acclaimed life performances are intense, impassioned and unmissable.

Sowas kommt von Sofas
Samstag, 7. März 2026 • 19.30 Uhr
Karten zu 23 Euro
Der deutsche Meister im Drumrumreden und sein unmusikalischer Bruder präsentieren ein neues Programm: »Sowas kommt von Sofas« 90 Minuten Halbwissen in ganzen Sätzen unter dem Motto: »Alle reden Unsinn – hier wird er gemacht!«
Die beiden Herren Podewitz haben jetzt endlich in der Rückenschule ihr Abitur gemacht. Seitdem verbringen sie die Tage im Couch-Rausch und betrachten das Leben aus der Sofa-Perspektive. Denn ein Sofa ist das Körbchen für den inneren Schweinehund. So kann man ganz entspannt vor sich hin chillosophieren und mal die mittelgroßen Fragen stellen:
Wieso zeigen manche Sportler starke Schwächen? Ist ein gealterter Öko etwa ein »Vollkorn-Greis«? Ist Vorsicht besser als Nachttisch? Und wohin mit dem alten Adel? Seniorenheim oder betreutes Thronen?
Übrigens, was viele nicht wußten: Der kürzeste Monat im Jahr ist der Mai, denn der hat ja nur drei Buchstaben.
»Sowas kommt von Sofas« ist Sex fürs Zwerchfell und Botox fürs Gehirn. Podewitz kommt endlich auch in Ihre Region! Vorteil: Bei Ihnen um die Ecke gibt’s bald das komplette Programm zum Hingehen und Selbstanschauen. Nachteil: Man muß halt extra hingehen!
Herstellerhinweis
Das neue Programm bietet folgende Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger-Modell: mehr Beinfreiheit für’s Publikum • Leder-Witze • beheizbare Gag-Scheibe• zwei zusätzliche Ausgänge zum Noch-vor-der-Pause-Rausschleichen
Nutzen Sie die Podewitz-Aktions-Wochen: Jeder Zuschauer erhält zusätzlich 20 Frei-Minuten*. (Früher hieß das »Pause«.)
*gilt nur für Neu-Kunden

Highway to Health
Samstag, 25. April 2026 • 19.30 Uhr
Karten zu 23 Euro
Wie heißt es so schön? Lieber 30 Minuten erben als 30 Jahre arbeiten. Auch Inka Meyer hat von ihrer Großmutter so einiges geerbt: Neben funkelnden Augen und sprühendem Witz leider auch ein Immunsystem, das im Kampf gegen Krankheiten eher Pazifist ist. Schon ihr halbes Leben düst die Kabarettistin kometengleich durch das Sonnen- und Gesundheitssystem: per Anhalter durch die Praxis.
So ist das: Unser Schicksal steckt oft in unseren Genen. Wenn Sie keine Kinder haben, werden Ihre Kinder auch keine Kinder haben. Was soll man machen? Das Leben entspringt einer Zelle und endet manchmal auch in einer. Kann man dem eigenen Stammbaum überhaupt entkommen? Ja! »Denn wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist«, lautet Meyers entschlossenes Credo!
Und so begibt sich die mit Nordseewasser getaufte Meerschaumgeborene auf eine abenteuerliche Expedition nach den Wurzeln ihrer Familie, die neben Friesland eine aufregende Bandbreite an Migrationsgeschichten aufweist. Mit dem Udo-Jürgens-Schlager »Ich war noch niemals in Stettin« auf den Lippen reist sie wißbegierig zum ersten Mal in ihrem Leben nach Polen – genauer ins ehemals deutsche Pommerland. Im kleinen Ort Jasenitz beginnt eine kontrollverlustige Suche nach dem Haus ihrer Urgroßeltern, bei der eine Übersetzungs-App im Dialog unabdingbar wird: So ist Inka Meyer für die Dorfbewohner eine Attraktion – und die Einheimischen für Inka Meyer.
Was genau sie am Ende ihrer Reise durch das ehemalige Pommern findet, wird natürlich nicht vorab verraten. Nur so viel: Ihre Kabarettshow gleicht einem chirurgischen Eingriff, einer »Inkavention«, die das körperliche und seelische Wohlbefinden aller Zuschauenden verbessern wird. Denn wer gesund sein will, muß lachen! Und an erster Stelle ihrer humoristischen Reiseapotheke steht: »Wenn ihr selbst nichts zu lachen habt, dann lacht über mich!« Aber Vorsicht: Diese Person ist hochansteckend!
Also: Maikäfer flieg – aber bitte ins Kabarett!