Ich hab noch einen Koffer in Berlin

Wann:
Sa., 21.10.17 um 19:30
2017-10-21T19:30:00+02:00
2017-10-21T19:45:00+02:00
Wo:
Hörsaal Suderburg
Burgstraße 21
29556 Suderburg
Preis:
19 €
Kontakt:
Jan Kukureit
0 58 26/95 89 30
Ilse und Jules II

Eine musikalische Zeitreise nach Paris und New York der 1930er Jahre

– Ilse und Jules II –

Mit Chansons aus dem Repertoire der Comedian Harmonists wie  Ein Lied geht um die Welt, Irgendwo auf der Welt oder Wochenend und Sonnenschein sowie berühmten französischen Chansons und einigen amerikanischen Jazz-Standards der 30er Jahre entführt das Berliner Schellacktrio sein Publikum in die vergangene, feinsinnige Ära der Salonmusik und Tanzbälle.

Bereits mit seinem vorherigen Programm »Ilse und Jules« überzeugte das Berliner Schellacktrio mit der origineller Interpretation der unvergänglichen Klassiker. Seine herausragende Musikalität stellte es bei jedem Konzert unter Beweis. Die Chansons bringen die Komik des Lebens mit Leichtigkeit und musikalischer Poesie auf den Punkt und stellen gleichzeitig einen Kontrast zu den dramatischen Themen der Zeitgeschichte dar.

Auch bei der Premiere des neuen Konzertprogramms im Schloß Friedrichsfelde zeigte sich das Publikum vom erfrischenden Humor, dem musikalischen Können und der ergreifenden Geschichte, die in der Zeit in Paris vor dem Zweiten Weltkrieg spielt, begeistert.

Hauptfigur ist in »Ich hab noch einen Koffer in Berlin« wieder die in 1910 geborene Berliner Schauspielerin Ilse Winter, um die sich auch das Programm »Ilse und Jules« dreht. Sie erzählt weitere Anekdoten aus ihrem Leben, schwelgt – mal melancholisch, mal humorvoll – in Erinnerungen frei nach dem Motto: Man sollte das Leben stets durch eine rosarote Brille betrachten.


Das Berliner Schellacktrio

Sumse-Suse Keil studierte nach ihrem Schauspielstudium klassischen Gesang. Im Anschluß an ihre Ausbildung bei Hannelore Nagorsen in Paris besuchte sie zahlreiche Meisterkurse an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2007 schreibt und inszeniert sie musikalische Kabaretts und konzertiert mit dem von ihr ins Leben gerufenen Berliner Schellacktrio französische Chansons und deutsche Filmmusik der 30er Jahre. Ihr Publikum gewinnt sie mit ihrem sinnlichen und unverwechselbaren Sopran,  mit humorvollen Moderationen und einer erfrischenden Interpretation altbekannter Stücke. Ihr feinperliges Timbre verleiht den Chansons der Schellackzeit das ganz besondere Etwas.

Dariusz Blaskievicz studierte Violine in Polen und bei Prof. Schwalbé an der HdK Berlin. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Violinwettbewerbe. Unter anderem spielte er Aufnahmen für den polnischen und ungarischen Rundfunk ein.

Ab seinem ersten Bogenstrich entlockt er seiner Violine zauberhafte Klänge, die das Publikum den Atem stocken lässt . Sein schwunghaftes, berührendes Spiel imponiert den Zuhörer nicht nur in der Klassik, auch der Salonmusik verleiht er durch sein hingabungsvolles Spiel Brillianz und feurige Lebendigkeit.

Seine Tourneen führten ihn in die Philharmonien in München und Berlin, das Gewandhaus Leipzig sowie das Theatre Municipal in Luxemburg. Außerdem spielte er in Japan, Ungarn, Italien, Österreich, Polen und der Schweiz.

 

Andreas Wolter gewann nach seinem Klavierstudium an der HdK Berlin und an der Hochschule für Musik Münster internationale Musikwettbewerbe. Der Pianist komponiert zudem Musik für Filme sowie Solo- und kammermusikalische Werke. Mit Improvisationstalent und Einfallsreichtum spielt er Filmschlager und Chansons genauso auf den Punkt wie klassische Stücke. Wolter zählt zu den gefragtesten Pianisten in der Berliner Theatermusikszene.