Ein bißchen Leichtsinn kann nicht schaden

Wann:
Sa., 07.12.19 um 19:30
2019-12-07T19:30:00+01:00
2019-12-07T19:45:00+01:00
Wo:
Hörsaal in der Musikschule
Burgstraße 21
Suderburg
Preis:
19 Euro
Kontakt:
Jan Kukureit
0 58 26/95 89 30
Berliner Schellack-Trio
Berliner Schellack-Trio

Sehnsuchtsvolle und erfrischende Chansons aus dem Repertoire der Comedian Harmonists stehen auf dem Programm des Berliner SchellacktrioOh Donna Clara, Irgendwo auf der Welt und Ick hab das Fräuln Helen baden sehn.

Melodiöse französische  Chansons der 1940er Jahre und berühmte kammermusikalische Stücke von Antonin Dvorak, Richard Strauß und Gabriel Fauré versetzen das Publikum in eine feinsinnige Welt der Salonmusik und Tanzbälle. 

Mit den vorherigen Programmen »Sous le ciel de Paris« und »Ilse und Jules« begeisterte das Berliner Schellacktrio sein Publikum mit herausragender Musikalität und sinnlicher Interpretation.

Die Chansons bringen  die Komik des Lebens und deren Kontrast zu den dramatischen Themen der Zeitgeschichte mit Leichtigkeit und musikalischer Poesie auf den Punkt. 

Die Premiere ihres neuen Konzertprogramm begeisterte das Publikum mit erfrischender Komik, brillanter Musikalität und originellen Kurzgeschichten aus der Vorkriegszeit, die sich um die erklingenden Filmschlager ranken.

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Sumse-Suse Keil studierte nach ihrem Schauspielstudium klassischen Gesang zunächst in Paris bei Hannelore Nagorsen. Anschließend  besuchte sie zahlreiche Meisterkurse an der Udk Berlin. 

Seit 2007 schreibt und inszeniert sie musikalische Kabaretts und konzertiert  mit ihrem Berliner Schellacktrio mit französischen Chansons und deutscher Filmmusik. Sie ist beim Publikum beliebt für ihre humorvollen Moderationen wie auch für ihre erfrischenden Interpretationen der Stücke. Ihr feinperliger Sopran ist wie maßgeschneidert für die Chansons der Schellackzeit.

Dariusz Blaskievicz studierte Violine in Polen und bei Prof. Schwalbé an der HdK Berlin. Er ist mehrfacher Preisträger bei internationalen Violin-wettbewerben. Unter anderem spielte er Aufnahmen für den polnischen und ungarischen Rundfunk ein. Seine Tourneen führten ihn in die Philharmonie München, das Theatre Municipal in Luxemburg, nach Japan, Philharmonie Berlin, Gewandhaus Leipzig, Ungarn, Italien, Österreich, Polen, Schweiz.

Ab seinem ersten Bogenstrich entlockt er seiner Violine zauberhafte Klänge, die das Publikum den Atem stocken läßt . Sein schwunghaftes, berührendes Spiel imponiert den Zuhörer nicht nur in der Klassik, auch der Salonmusik verleiht er durch sein hingabungsvolles Spiel Brillianz und feurige Lebendigkeit.

Bettina Hartl studierte Tonmeister an der UdK in Berlin und anschließend als Hauptfach Klavier. Parallel zum Studium nahm sie in Berlin Bandoneon-Unterricht bei Klaus Gutjahr, mit dem sie 2003 durch Argentinien tourte.
2005 gründete sie das auf die Musik von Astor Piazzolla spezialisierte Tangoquintett amortal, mit dem sie Tourneen unter anderem nach Japan unternahm sowie mehreren CDs produzierte. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Helsingbørgs Symfoniorkester, dem Württembergischen Staatsorchester Stuttgart, dem Staatsorchester Braunschweig, der Magdeburgischen Philharmonie und Kammerorchestern wie dem Preußischen Kammerorchester auf. Sie gastierte für mehrere Tangoshows am Herbst Theatre in San Francisco und anläßlich der Latin American Cultural Week in New York.

Seit Frühling 2018 ist sie die Pianistin des Berliner Schellacktrios. Durch ihre hochmusikalischen Begleitung und origininellen Arrangements könnte man als Zuhörer annehmen, daß sie ihren beiden Kollegen regelrecht musikalische Flügel verleiht.